EU-Parlamentspräsident Martin Schulz zu Besuch bei Ashoka Fellow Horst Krumbach

Etwa 750.000 Menschen leben in Deutschland in Pflegeheimen - Tendenz steigend. Während ihre medizinische Versorgung durch Qualitätsstandards in der Regel gewährleistet ist, leidet in vielen Fällen die emotionale Versorgung durch zu wenig Personal und fehlende persönliche Bindungen. An dieser Stelle leistet Ashoka Fellow Horst Krumbach mit dem innovativen Konzept der „Generationsbrücke Deutschland“ Abhilfe. Er fördert den intergenerationalen Austausch und das Verständnis von Generationen füreinander, indem er in Pflegeheimen lebende Ältere mit Kindergarten- und Schulkindern zusammenbringt. Die Generationsbrücke Deutschland arbeitet derzeit mit 83 Kooperationspartnern (40 Altenpflegeeinrichtungen und 43 Kitas und Schulen) in acht Bundesländern zusammen.

Nun hat in einem mehrmonatigen Prozess eine Jury aus spanischen Regierungs- und NGO-Vertretern sowie interdisziplinären Fachleuten das Konzept der Generationsbrücke Deutschland unter 96 weltweit analysierten Projekten zu einem der fünf erstrebenswertesten Familienkonzepte für Spanien ausgewählt. Horst Krumbach war bereits in Barcelona vor Ort um sein Konzept vor 400 geladenen Gästen vorzustellen und die Skalierungsmöglichkeiten nach Spanien zu besprechen.

Die Gelegenheit für weiteren internationalen Austausch gab es kurz darauf: Direkt vom EU-Sondergipfel reiste EU-Parlamentspräsident Martin Schulz im März nach Aachen, um Ashoka Fellow Horst Krumbach und sein Team persönlich kennenzulernen und mit einigen jungen und alten Generationsbrücke-Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen. Nun will Martin Schulz persönlich dabei unterstützen, das Konzept der Generationsbrücke in weiteren europäischen Ländern zu etablieren.

 

       

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