Ashoka ist Gründungsmitglied im Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland

Sozialunternehmer bewegen Gesellschaft. Für die volle Entfaltung ihres Potenzials bedarf es jedoch einer breiten Unterstützung von Seiten der Öffentlichkeit, der Förderinstitutionen, der Politik und vor allem einer engen Vernetzung aller Akteure der Szene.

Um diese Entwicklung voranzutreiben, hat sich im Dezember 2016 eine Arbeitsgruppe im Rahmen des Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) gebildet. Der BVDS arbeitet daran, die Interessen der SozialunternehmerInnen zu erfassen und gemeinsam nach außen zu vertreten bzw. gegenüber der Politik zu artikulieren. Ganz konkret heißt das, sich mit Politikern zu vernetzen, Veranstaltungen zu organisieren, zu informieren und relevante JournalistInnen anzusprechen. Ein Positionspapier hat der Bundesverband schon verfasst und auch schon einigen Politikern vorgestellt.

Nun ist aus der Arbeitsgruppe ein eigener Verein entstanden, um den Aktivitäten zu Vernetzung, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit einen schlagkräftigeren Rahmen zu geben: Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e.V. (i.Gr.), kurz SEND.

Während der BVDS die Interessenvertretung von (Heraus)Forderungen auch von Social Startups auf politischer Ebene übernimmt, geht es dem neuen Verein SEND vor allem um eine höhere Aufmerksamkeit für das Thema Social Entrepreneurship und um die Vernetzung untereinander. Deshalb sind auch Wohlfahrtsverbände, Stiftungen, Unternehmen und auch weitere Akteure herzlich eingeladen, sich aktiv einzubringen. Geplant sind außerdem öffentlichkeitswirksame Kampagnen - insbesondere vor der Bundestagswahl. Ziel ist es, dadurch auch mehr Menschen für das Thema zu gewinnen - sei es als Gründer, Mitarbeiter, Unterstützer oder Kunden. Des Weiteren sollen regionale Arbeitsgruppen gegründet werden, denn eine regionale Präsenz und lokale Vernetzung und Austausch sind genauso wichtig wie auf nationaler Ebene - und manchmal erheblich wirksamer. Der erste Streich von SEND ist übrigens eine Kampagne zur Bundestagswahl.

Als Gründungsmitglied von SEND sind wir gespannt auf die weiteren Entwicklungen! Wer mit uns mitfiebern möchte, kann SEND auf Facebook folgen oder direkt Mitglied bei SEND werden.

 

Das Gründungsteam von SEND

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