4. Beispiele für nachhaltige Strukturen bei Social Entrepreneurs
Ashoka setzt sich für die finanzielle und strukturelle Nachhaltigkeit von Social Entrepreneurs ein. Zusammen mit Experten aus dem Sozial- und Wirtschaftssektor betrachten Sozialunternehmer ihre bisherigen Unternehmungen in einem neuen Licht:
"Welchen Marktwert hat meine Innovation? Wer würde für meine Dienstleistungen, Produkte und Lösungen zahlen? Wer kann meine Idee systematisch und günstig weitertragen?"
Gemeinsam werden Expansions- und Einkommensmodelle gefunden, die zu einer langfristigen Stabilität und Kostendeckung des Sozialunternehmens führen. So kann z.B. ein neuartiges Bildungsprogramm für benachteiligte Jugendliche durch die Jugendlichen selbst im Sinne eines Schneeballsystems schnell und kostengünstig verbreitet werden. Oder ein hochwertiges Betreuungssystem für Mütter mit Neugeborenen wird mit einer niedrigen Gebühr für die Familie belegt.
Ziel aller Bemühungen ist es, die Interessengruppen eines Social Entrepreneurs als aktive Mitgestalter in die Nachhaltigkeitsstrategie einzubauen und so eine andauernde soziale Wirkung zu erzeugen.
Fallbeispiel 1: Die Ashoka Housing for All Kampagne ist ein gutes Beispiel für Armutsbekämpfung durch hybride Geschäftsmodelle.
Fallbeispiel 2: Rose Volz-Schmidt Ashoka Fellow 2008:
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