1. Die Beziehung zwischen Social Entrepreneurship und Social Business
Um das Konzept des Social Business einzuordnen, benötigen wir einen Vorstellung davon, was sich hinter dem Begriff von Social Entrepreneurship verbirgt: laut Ashoka (2007) bezieht er sich auf eine unternehmerisch inspirierte Personengruppe, die nachhaltige soziale Lösungen von besonders hoher Qualität produziert und diese selbst effektiv verbreiten kann. Die genaue Einkommensstruktur und Organisationsform von Social Entrepreneurs ist somit nicht vorgegeben, sondern richtet sich nach den Erfordernissen des Primärziels der sozialen Problemlösung. Folgende Begriffe werden hier zugrunde gelegt:
1. Social Entrepreneur: Sozialunternehmer (primäres Ziel: soziale Problemlösung, Organisationsform variiert), analog Social Entrepeneurship / Sozialunternehmertum;
2. Social Business: englischer Originalbegriff (soziale Problemlösung mit profitablem Modell, Spezialfall eines Social Entrepreneurs);
3. Socially responsible Entrepreneur: sozial verantwortlicher oder auch sozialer Unternehmer (profitables Modell, soziale Problemlösung sekundär, kann auch in Social Business übergehen);
4. Social Franchise: Förderung der systematischen Verbreitung gemeinnütziger Projekte mit wirtschaftlich erprobten Methoden;
5. Ashoka Fellow: nach strengen Kriterien ausgewählte Social Entrepreneurs, die von Ashoka betreut und gefördert werden; einzelne Ashoka Fellows und ihre Projekte werden hier beispielhaft vorgestellt.
Einordnung von Social Entrepreneurship nach Zielsetzung und Organisationsform:
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Von den anderen Akteuren im Zivil- oder Wirtschaftssektor, welche ebenfalls soziale Problemlösungen als Haupt oder Nebenziel verfolgen, heben sich Social Entrepreneurs insbesondere durch die Qualität und Nachhaltigkeit ihrer Problemlösung ab, was ihre spezifischen Eigenschaften verdeutlichen:
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