2. Was zeichnet ein Social Business aus?
Das Konzept des Social Business nach Muhammad Yunus
Ein Impulsgeber im Feld des Social Entrepreneurship ist der Ökonom und Nobelpreisträger Muhammed Yunus. Er hat 2007 einen Spezialfall von Social Entrepreneurship auf die Agenda der Welt gesetzt: das Social Business. 2008 veröffentlichte er zu seinem Programm der Notwendigkeit sozialen Unternehmertums sein jüngstes Buch „Die Armut besiegen“. Während sich hinter Social Entrepreneurs sowohl gemeinnützige als auch gewinnorientierte Organisationsformen verbergen können (siehe Graphik unter Punkt 1), handelt es sich beim Social Business speziell um ein profitgenerierendes Sozialunternehmen mit einem erweiterten Verständnis von sozialem Nutzen.
Statt aus Sponsoren oder philanthropischen Investoren besteht die Interessengruppe des Social Business vorwiegend aus „shareholdern“, d.h. sozial motivierten Aktionären, die einen Rücklauf ihrer niedrig oder gar nicht verzinsten Investitionen erwarten, sowie einen Nachweis von Social Impact, d.h. der mit der Unternehmung erzeugten sozialen Wirkung. Yunus fasst hierbei den Begriff „soziale Wirkung“ weiter als in der bisherigen Literatur zu Social Entrepreneurship und schließt auch sozial verantwortliche Unternehmen als potenzielle Social Businesses ein, deren Kerngeschäft bisher Profitgenerierung war.
Weiter zu 3. Wann ist die Gründung eines Social Business sinnvoll?






