Feierliche Ehrung der ersten Ashoka Fellows der deutschsprachigen Schweiz
Mit der feierlichen Aufnahme von zwei Schweizer Sozialunternehmern in das weltweite Fördernetzwerk erfolgte vergangenen Freitag der offizielle Startschuss der Arbeit von Ashoka im deutschsprachigen Teil der Schweiz.
In einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Studentenschaft der Universität St. Gallen wurden am 24. April im Audimax der Universität die ersten "Ashoka Fellows" der deutschsprachigen Schweiz feierlich geehrt - Christiane Daepp, die mit dem "Ideenbüro e.V." Kinder zu Problemlösern macht, und Markus Gander, der mit der Organisation Infoklick.ch landesweit Jugendliche zu mehr eigenem gesellschaftlichem Engagement in allen Bereichen des Lebens befähigt. "In Deutschland muss man jedem erklären, welch innovative Jugendförderung wir betreiben", sagte Dennis Hoenig-Ohnsorg, Direktor der Ashoka Jugendinitiative, in seiner Laudatio. "In der Schweiz wäre das einfacher, da kann man einfach nur sagen: 'Das ist so etwas wie Infoklick'." Cristiane Daepp verspricht sich von der Ashoka-Förderung "Freiraum, sich vollumfänglich der Weiterentwicklung und Verbreitung des Ideenbüros widmen zu können. Das wäre ohne die Unterstützung von Ashoka nicht möglich."
Gleichzeitig bildete der Abend den öffentlichen Abschluss der von Studierenden organisierten Gastprofessur. Die Studentenschaft hat sich mit diesem schweizweit einmaligen Projekt auch dem Thema Social Entrepreneurship gewidmet. Als erste Gastprofessorin konnte Frau Prof. Dr. Dr. Achleitner von der Technischen Universität München gewonnen werden, wo sie derzeit den KfW-Stiftungslehrstuhl für Entrepreneurial Finance innehat.
Die zahlreich erschienen Gäste, darunter Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Nichtregierungsorganisationen sowie Studenten und Alumni der Universität St. Gallen erlebten einen feierlichen Anlass und konnten sich gleichzeitig ein Bild von aktuellen Herausforderungen für Sozialunternehmer machen, die vor allem in den Bereichen Finanzierung, Regulierung durch die Politik und fehlender Öffentlichkeitswirksamkeit bestehen.
Frau Professor Achleitner betonte das enorme Potential von Social Entrepreneurship für den Bürgersektor und demonstrierte den Entscheidungsträgern aus Politik und Privatwirtschaft wie eine effektivere Unterstützung aussehen könnte. Daneben faszinierte der von Ashoka geförderte Sozialunternehmer David Green aus den USA mit den Schilderungen zu seinem neuen Projekt "Solar for All", mit dem er Solarenergie auf globaler Ebene massenmarkttauglich macht.







